Marillen – unsere Lieblingsrezepte Teil 2

Letzte Woche habe ich den ersten Teil unserer Lieblingsrezepte in einem Beitrag verfasst. Und es hat sich alles um die leckersten Kuchen gedreht. Wer nochmal nachlesen möchte, bitte einmal hier entlang.
Natürlich gibt die Marille noch viel mehr her als „nur“ Kuchen. Und ganz ehrlich, nach dem 10. Kuchen hat man auch irgendwie genug und ist mindestens 5 kg schwerer als vor der Ernte.

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Alles was tun mit so viel Obst. Ein Klassiker ist natürlich Marmelade einkochen. Ich koche jedes Jahr einige Gläser ein. Nicht nur für unser Sonntagsfrühstück, sondern auch fürs Kekse backen vor Weihnachten. Und das Schöne ist, man muss nicht nur klassisch einkochen. Es sind viele Variationen möglich. Ich habe in diesem Jahr ein paar Gläser Marille-Brombeere-Nektarine eingekocht, sehr sehr lecker muss ich sagen. Die Mischung habe ich ganz nach Gefühl gemacht. Und Marille mit Vanille.
Ein Rezept dafür und andere Variationsmöglichkeiten für Marmelade findet ihr bei
Judith von stadtmama.at. Mit der eingekochten Marmelade lassen sich auch tolle Kuchen machen,
zB meine Bananenschnitten (aus dem Archiv) oder eine leckere Biskuitroulade.

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Das Rezept findet ist wie immer zum direkten Download, entweder hier oder mit
einem klick direkt aufs Bild.

Zutaten für eine Roulade:

5 Eier, 120g brauner Zucker, 100 g glattes Mehl, 1 Pkg Vanillezucker, Marmelade für die Füllung


Zubereitung:

Backrohr vorheizen.
Eier trennen, Eiklar mit einer Prise Salz steif schlagen.
Dotter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Anschliessend abwechselnd Schnee und Mehl (fein sieben) unterheben. Den Teig dann auf ein Backblech mit Backpapier aufstreichen und bei 180° Grad Umluft 8 Minuten backen.

Der fertige Biskuit wird auf noch heiss auf ein bezuckertes Geschirrtuch gestürzt, Backpapier abziehen und mit Marmelade betreichen. Und noch heiss einrollen.

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So eine Roulade ist ratzfatz gemacht und schmeckt einfach immer lecker. Und sie ist mit der Marmeladenfüllung variierbar je nach Lust und Laune (und Vorrat). Ich hatte vor Biskuit ehrlicherweise immer großen Respekt. Oft fällt er zusammen, oder die Roulade bricht beim einrollen. Das Um und Auf ist wirklich die Ruhe im Anrühren des Teiges und das Sieben des Mehls. Es muss einfach schön fein sein, dann wird der Biskuit total schön flaumig.

Die Marille ist im übrigen auch eine tolle Frucht, die man herzhaft verarbeiten kann. Zu einem Chutney. Das schmeckt total lecker zu gegrilltem Fleisch oder im Winter zu einem Wildbraten oder Gans. Und es ist eine tolle Möglichkeit, die Marille zu konservieren und noch nach einigen Monaten etwas von ihr zu haben. Bei Michaela von Mums happy life findet ihr 2 Rezepte für so ein Chutney (hier und hier) und auch in meinem Archiv sind 2 Variationen zu finden (hier und hier). Ich bin mit dem Verwerten unserer Marillen für diese Saison fertig. Unser Vorratsschrank ist jetzt wieder um einige Gläser Marmelade reicher.

Unsere nächste Ernte werden dann Äpfel und Birnen sein.
Ob ich dann wieder eine Rezeptsammlung mache?
Was meint ihr? Würde euch das gefallen?

XOXO

Michaela

verlinkt: Knuspersommer

22 Monate

 mit 22 Monaten

…braucht man seine coole Sonnebrille

…ist man unheimlich neugierig

…und an allem interssiert

…fasst man jeden Regenwurm an

…und jede Schnecke

…und beobachtet man Ameisen im Garten

…hilft man Mama beim Gemüse ernten

…und Blumen gießen 

…fährt man am Liebsten Auto

…oder UBahn

…liebt man vor allem Wimmelbücher

…und quatscht man beim Ansehen vor sich hin als würde man lesen

…vermisst man die großen Brüder wenn sie nicht da sind 

…muss man machmal mit dem Hund schimpfen 

…und dann wird aber wieder gekuschelt 

…und Maisbällchen geteilt 

…isst man total gerne selbstgemachtes Eis 

…kann man richtig schüchtern sein

…sind Wasser und Sand einfach das Größte 

…lernt man jeden Tag etwas Neues 

…wird man einfach unendlich geliebt ❤️
XOXO

Michaela

Wochenende in Bildern

Was für ein ruhiges Wochenende. Das Wetter hat einfach nicht mitgespielt, also waren wir hauptsächlich drinnen. Samstag Früh bin ich gleich mal in den Baumarkt meines Vertrauens gedüst. Ich weiss nicht warum, aber mit Anfang der Sommerferien starte ich meistens eine grosse Ausmistaktion, und dabei ist mir wieder einmal schmerzlich bewusst geworden – das Vorzimmer geht gar nicht. Zu Viert war es super, zu Fünft geht es einfach gar nicht mehr. Kein Platz für Schuhe und Jacken. Alles steht herum. Es nervt mich. Auch wenn ich unheimlich chaotisch sein kann, ich mag die Ordnung. Ich mag es, wenn alles seinen Platz hat.

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Also Spachtelmasse geholt und Farbkarten für ein anderes Projekt geholt. Ja, eigentlich sollte das gesamte Erdgeschoß ausgemalt werden. Ich denke nach 5 Jahren ist das auch völlig ok und absolut notwendig. Mal sehen wie schnell sich das Projekt „frischer Anstrich“ realisieren lässt, wenn ich schreibe – so schnell wie möglich – meine ich bis Ende des Jahres. Ich denke das ist machbar – hoffentlich. Aussortiert ist jedenfalls schon alles *wuhooo*.

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Gegossen habe wir wieder mal Spinat. Ich bin so froh das die Kinder meine Spinatliebe teilen, könnt auch anders sein. Den restlichen tag haben wir die Jungszimmer aufgeräumt, endlich Bilder aufgehängt und alle neu gekauften Schulsachen verstaut – ja, wir sind mit den Besorgungen fürs nächste Schuljahr komplett fertig. Ha. Strebermama. Abends dann Kinoabend mit den Jungs, so schön.

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Der Sonntag war auch nicht viel anders als der Samstag. Leckeres Frühstück und Erdbeeren zwischendurch. Meine Stoffsammlung sortiert – ja, wenn ich mal anfange mit ausmisten dann mach ich gleich überall weiter. Gespachtelt im Vorzimmer. Und nach einer ausgiebigen Siesta Brombeeren geerntet.

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Letztes Jahr habe ich einige Gläser Marmelade eingekocht. In diesem Jahr wird mir alles sofort aus der Schüssel gefüttert. Obwohl, ich hab des diesmal geschafft eine Marille-Nektarine-Brombeer Marmelade zu machen. Die ist wirklich wirklich lecker, freu mich schon aufs Kekse backen im Winter.

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Mein kleiner Erntehelfer hat mit mir noch den Gemüsegarten unsicher gemacht und Fisolen geerntet. Anschließend sind alle 3 zusammen gesessen und haben sie zu mundgerechten Stücken zerteilt. Und gegessen haben wir sie wieder mit Rahm und diesmal Kartoffelpüree und gebratener Wurst. War wie immer sehr lecker. Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Wochenende mit euren Lieben. Mehr gibt’s wie immer bei Geborgen Wachsen.

XOXO

Michaela

Marillen – unsere Lieblingsrezepte Teil 1

Im Moment ist ja Marillenzeit. In unserem Garten stehen gleich zwei Marillenbäume. Einer von Beiden ist schon weit über 60 Jahre alt – sagt der Gärtner der den Baumschnitt macht. Er trägt oft faustgroße Früchte, und davon meistens Massen. Im ersten Jahr habe ich davon geschlagene 53 (!!!) Gläser Marmelade eingekocht und unzählige Kuchen gebacken. Im zweiten Jahr habe ich angefangen mich damit zu beschäftigen was man noch alles aus Marillen machen könnte und heute versuche ich jedes Jahr neue Rezepte. Deshalb habe ich die Lieblingsrezepte anderer Blogerinnen zusammengetragen zum Thema „Marille“.

Ganz neu für mich entdeckt habe ich Rezepte mit Germ (Hefe). Zwar bedeutet das Vorarbeit und keinen schnell-schnell oder Ratzfatz-Kuchen aber dafür entschädigt das Ergebnis für die Arbeit. Eine total leckere Variante mit Rosmarin gibt’s bei Junika. Das klingt wirklich sehr genial, ich kann mir mehr als nur gut vorstellen , dass Marille und Rosmarin ein tolles Paar sind. Ausprobiert habe ich ein Rezept für süße Schnecken von Das Knusperstübchen. Eigentlich für Beeren gedacht, von mir aber abgewandelt und mit Himbeeren und Marillen gefüllt.

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Ganz oben auf unserer Liste der Lieblingsrezepte steht natürlich der klassische Blechkuchen. So hat ihn auch schon meine Oma gemacht und ich liebe ihn. Mit ganz viel Staubzucker oben drauf schmeckt er auch einfach am Besten. Ich mache es jede Saison so, das ich mindestens so viele Marillen einfriere, das es genau für zwei Blechkuchen reicht. Und meistens backe ich dann um Weihnachten herum einen Kuchen. Ein bisschen Sommer im Winter ist einfach herrlich.
Ein Rezept für den klassischen Blechkuchen findet man Mum´s happy life.
Eine Variation mit Joghurt im Teig gibt’s bei die kleine Botin. Das klingt besonders lecker und erfrischend. Die vegane Variante hat Bissen fürs Gewissen für uns. Diesen Kuchen werde ich bestimmt auch ausprobieren – ein veganer Tag pro Woche ist im Moment ein sehr spannender Versuch bei uns.

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Aber Marillen lassen sich natürlich auch zu anderen leckeren Kuchen verarbeiten. So habe ich das Rezept von Food for Family ausprobiert. Ein Mohnkuchenteig, der ganz ohne Butter auskommt und stattdessen mit Sauerrahm gemacht wird. Der Kuchen ist so unglaublich flaumig geworden, das wird bestimmt nicht der letzte Kuchen dieser Art gewesen sein, wir sind alle begeistert vom Geschmack.
Er ist nämlich auch im Belag wandelbar und begleitet uns sicher bis in den Herbst zur Apfel- und Birnenernte.

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Was wir alle total lieben sind Marillenknödel. Ich habe das Rezept aus dem Archiv hervorgeholt – es ist bereits aus dem Jahr 2012. Schon Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe es gleich zum Anlass genommen, neue Bilder zu knipsen und das Rezept in einem pdf zusammenzufassen. So kann es jetzt bequem heruntergeladen werden und in einer Rezeptsammlung abgelegt werden. Zum Download kommt man mit direktem klick auf das Bild. An Marillenknödeln finde ich übrigens besonders toll, dass man sie komplett ungekocht einfrieren kann, um sie dann nach Lust und Laune frisch zu kochen.

Das Schöne an allen Rezepten ist, der Belag lässt sich nach Lust und Laune und Saison variieren.
Und weil es so viele Möglichkeiten gibt, Marille zu verarbeiten, gibt es nächste Woche noch einen Teil 2 unserer Lieblingsrezepte.

XOXO

Michaela

 

verlinkt: Knuspersommer 2016

Shirt mit Namen {Plotter Spielerein}

Sie wünschen – wir spielen. Oder so ähnlich.
So kams mir jedenfalls vor. Der Älteste hat ein paar uni Shirts im Schrank, die er eh nie trägt.
Und da kam er doch tatsächlich mit der Bitte auf mich zu, den Plotter für ihn anzuwerfen.
Ich musste echt überlegen. Immerhin, mit bald 13, muss es einfach cool sein und nicht mehr kindlich.
Durch Zufall bin ich auf das Freebie von heidimade gestossen. Die liebe Heidi hat das komplette Periodensystem in eine Datei verpackt. Passt für meinen Großen Wissenschaftler so perfekt.

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Die Elemente lassen sich einzeln auswählen und zu Wörtern kombinieren. Eine lustige Spielerei. So entsteht doch tatsächlich ein individuelles Einzelstück. Witzig oder?

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Der Große findest jedenfalls „total cool“ und ich eine denke es ist jetzt schon ein Lieblingsshirt geworden. So einfach kanns gehen aus faden uni Shirts etwas individuelles zu erstellen.

XOXO

Michaela

verlinkt: DienstagsDinge, Creadienstag, Create in Austria