Bohren und Schrauben

Es ist ja eigentlich schon eine Zeit lang her da habe ich auf Instagram dieses Bild gezeigt.

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Auf dem Bloggertreffen am Samstag wurde ich während der Vorstellungsrunde gefragt was aus diesem Projekt wurde. Ja ja, ich weiss, manchmal bin ich da sehr nachlässig und das ärgert mich echt sehr an mir selbst. Ich bringe zwar Projekte unheimlich schnell zu Ende, mache Fotos und erledige das drumherum ABER ich vergesse dann zu bloggen oder mir fehlt einfach die Zeit dazu.

Aber ich gelobe echt Besserung. Ich möchte dieses Jahr viel mehr Zeit in meine Blogplanung investieren und nichts vergessen. Ich möchte viel strukturierter bloggen und nicht mehr nur noch spontan – denn so blogge ich meistens. Ich will mich mehr vorbereiten und (vor)planen. Aber jetzt zu meinem längst abgeschlossenem Projekt, dem Learning Tower.

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Ich mag Holzarbeiten total gerne. Eigentlich schon immer. Ich habe schon öfters die tollen Learning Tower bewundert die man da und dort im Netz sieht. Einfach gebaut aus dem Tritt Hocker Bekväm von Ikea und einem Aufbau aus Holz. Die originalen Learning Tower sind nämlich geradezu frech teuer. Ich wollte auch so einen Turm. Warum? Weil es manchmal echt mühsam ist mit Kleinkind auf dem Arm zu kochen oder anderes zu machen. Weil Kleinkinder einfach an allem interessiert sind. Und weil sie super gut klettern können und es tatsächlich funktioniert. Weil Kinder überall dabei sein können, mitmachen können und lernen können. Weil sie so selbstständig sein können. Und vor allem auf Arbeitshöhe mit uns.

Wenn man im Netz stöbert findet man so allerhand Anleitungen, aber die für mich Beste ist die von Glücksflügel. Nicht nur weil sie Schritt für Schritt bebildert ist, nein, sondern auch weil sie eine genaue Materialliste enthält und das erleichtert das Bauen unheimlich. Mit besagter Liste bin ich samt MiniKind in den Baumarkt meines Vertrauens gefahren, der der alles zu meinem Projekt macht 😉 , und habe mir das Holz erst selbst zusammen gesucht und dann gleich vor Ort auf die richtige Länge schneiden lassen. Das hat mich lächerliche 10 € Aufpreis gekostet und ich hatte keine Arbeit zu Hause mit dem zurecht sägen. Abgesehen davon das man mit einer Sticksäge sowieso nicht so schöne glatte Schnitte hin bekommt wie die Herren im Baumarkt am Profigerät und eine Handkreissäge habe ich leider nicht.

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Das Zusammenbauen war wirklich einfach, dank Schraubzwingen kann das Frau auch ganz alleine ohne 2 weitere helfende Hände. Und was soll ich als Fazit sagen? Ich bin sehr froh das ich diesen Learning Tower gebaut habe. Er ist so eine Erleichterung für uns alle und für den Mini wirklich toll. Er kann jetzt in der Küche überall zusehen und mitmachen. Wenn ich koche bekommt er seinen Mini Topf und kann auch kochen. Das auf- und absteigen hatte er innerhalb von einem Tag komplett durchschaut und meistert das wirklich super. Morgens ist sein erster Weg in den Turm um zusehen wie ich die Jause der Brüder herrichte.

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Und ganz ehrlich? Ein klein wenig stolz bin ich auch auf mich #mamakannalles ❤ . Ich habe den Turm übrigens komplett natur gelassen und nicht lackiert, so passt er am Besten zu uns. Und heute verlinke ich mich mal wieder bei Create in Austria und Creadienstag.

XOXO

Michaela

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7 Gedanken zu “Bohren und Schrauben

  1. Wow…. das ging jetzt aber schnell… und ehrlich, man muss ja auch nicht alles bloggen, was man macht… von all den Fotos und Sachen die ich gemacht habe, könnte ich vermutlich ein halbes Jahr durchkommen…
    Der Sicherheitsturm ist ja wirklich genial… ist das untere Teil ein Treppenstuhl vom Möbelschweden? … auf dem standen meine Kinder immer und liefen Gefahr runterzufallen, ist aber zum Glück nie passiert… so ist es bestimm besser, beruhigender und sicherer.
    Stolz sein – na UNBEDINGT!!
    Liebe Grüße
    Birgit

    • das stimmt Birgit, alles muss man nicht, aber der Turm war mir schon ein anliegen 😀
      Ja stimmt, das ist ein Ikea Tritthocker, mit Aufbau, den hätte ich vor 11 Jahren schon gut gebrauchen können 😉

  2. Michaela, das ist dir echt gut gelungen!! Ich kann deine Gedanken soooo gut nachfühlen – ich hab hier auch zwei kleine „Meisterköche“, die in jeden Topf schauen „müssen“.
    Wie geht’s deinem Haxerl?
    Alles Liebe,
    Tanja

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